Microsoft – 1. Quartal 2012

24.4.2012 von admin.

Microsoft hat Ende letzter Woche die Ergebnisse für das 1. Quartal 2012, das das dritte Quartal im Geschäftsjahr von Microsoft darstellt, vorgestellt. Umsatz und Gewinn konnten dabei stärker erhöht werden als von den meisten Analysten erwartet. Der Umsatz stieg um 6% und der operative Gewinn um 12%. Die Haupttreiber für diese positive Entwicklung waren mal wieder die beiden profitabelsten Segmente Windows und die Business Division mit dem Office Paket. Beide Segmente haben davon profitiert, dass viele Firmenkunden neue Computer angeschafft haben. Auch in den Emerging Markets wächst der PC Markt nach wie vor deutlich. Im Privatkundengeschäft in den Industrienationen leidet die Nachfrage hingegen weiterhin unter der Konkurrenz durch Tablet Computer.

Im Bereich Server & Tools wuchs der Umsatz um 14% im Vergleich zum Vorjahresquartal und damit stärker als in den beiden anderen Hauptbereichen. Eigentlich kann man diesen Bereich inzwischen auch zu den Hauptbereichen zählen, denn mit 4,57 Mrd. USD Umsatz im letzten Quartal ist er kaum noch kleiner als der Bereich Windows mit 4,62 Mrd. USD. Die Business Division kam auf 5,81 Mrd. USD (+9% zum Vorjahresquartal). Weiterhin gehört die Entertainment & Devices Division eher zu den Sorgenkindern. Der Absatz der Xbox ging um 48% zurück und der Umsatz der Division zu der auch der Handy Bereich und Skype gehören ging um 16% auf 0,7 Mrd. USD zurück.

In einem anderen blog (www.Mr-Market.de) habe ich eine mittelfristig eher pessimistische Einschätzung gelesen, die mir schon zu denken gegeben hat. Auch wenn ich Windows 8 selber noch nicht getestet habe, kann ich die dort geäußerte Skepsis, ob Windows 8 an den Erfolg von Windows 7 anknüpfen kann nachvollziehen. Andererseits ist das Unternehmen auch bei der letzten nicht wirklich erfolgreichen Windows Version Vista weiter gewachsen. Es ist für mich schwer einzuschätzen, ob die neue optische Ausrichtung bei den PCs mehr Geschäft kosten wird als es vielleicht bei den Tablets bringen kann. Ich behalte das Unternehmen deshalb erstmal weiter im Auge und lasse meinen Bestand unverändert.

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