Opap – doch keine Privatisierung?

aktueller Kurs: 6,29 EUR

Ich bin heute über den Kursrutsch bei Opap von mehr als 4% gestolpert. Der ließ sich zwar relativ leicht durch den Dividendenabschlag erklären, aber bei der Suche nach Neuigkeiten bin ich noch auf interessante Meldungen von gestern und heute gestoßen. Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass die Privatisierung schon über die Bühne ist, aber das ist nicht der Fall und sie steht scheinbar sogar wieder auf der Kippe.

Opap hat in einem Konsortium mit den Firmen Intralot und Scientific Games, die jeweils mit 16,5% beteiligt sind, für 12 Jahre die Lizenz zum Betrieb der staatlichen Lotterie und von Rubbel-Gewinnspielen bekommen. Das Konsortium Emma Delta, das die staatlichen Anteile von Opap kaufen soll, will die Konditionen dieses Konsortium nun zu Gunsten von Opap ändern, bevor der Kauf der Opap Anteile vollzogen wird. Ein erst kürzlich geschlossener bzw. verlängerter IT Dienstleistungsvertrag mit Intralot soll ebenfalls geändert werden.

Ich bin gespannt wie das ausgeht, sehe daraus momentan aber keine großen Risiken für Opap. Selbst wenn die Privatisierung noch scheitert, ist das zumindest mittelfristig wohl eher schlecht für Griechenland als für das Unternehmen. Kurzfristig kann es natürlich wieder zu Unruhe am Kapitalmarkt kommen, wenn Griechenland mal wieder gar nichts privatisiert bekommt.

Wer mag findet die englischen Berichte hier:

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/greek-organisation-of-football-prognostics-sa.htm

 

Ein Gedanke zu „Opap – doch keine Privatisierung?

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