„Damit gewinnt Noratis jetzt auf der Fremdkapitalseite Zeit und freie Liquidität, um das Geschäft wieder in ruhigere Fahrwasser zu lenken. Das Geschäftsmodell an sich leuchtet mir immer noch ein und eine hohe Nachfrage nach Wohnungen gibt es in Deutschland auch immer noch.
Für einen richtigen Nachkauf fehlen mir der Mut und die Detailinformationen, aber das Spielgeld für die nächste Kapitalerhöhung setze ich noch mal ein. Vielleicht sehe ich meinen Einsatz dann irgendwann doch noch mal wieder.“
Dieses Zitat war das Fazit meines letzten Beitrags zu Noratis Ende des Jahres 2024. Die ruhigeren Fahrwasser hat Noratis leider nicht erreicht, aber zum Glück hatte ich mich auch entschieden nicht noch mehr gutes Geld schlechtem hinterher zu werfen, solange keine eindeutige Erholung eintritt. Das Gegenteil ist es jetzt eingetreten und die Gesellschaft hat Insolvenz angemeldet. Das wird dann wohl ein Totalverlust werden.
Nachdem ich meinen ursprünglichen Artikel gerade noch mal gelesen habe, ziehe ich daraus für mich zwei Lehren:
1) Ich werde noch konsequenter darauf achten, keine gute Strategie / Story zu kaufen, wenn der Preis nicht stimmt (das hätte allerdings nur meinen Einstieg und nicht die Insolvenz vermieden)
2) Ich werde mich nicht mehr auf kapitalstarke Gesellschafter und deren „Zusagen“ stützen (da ich die Strategie immer noch für gut halte, hätte man da mit mehr Kapital bestimmt eine Insolvenz vermeiden können. Unterstellt es ist in der Kommunikation nicht falsch gespielt worden)
